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Parque Nacional da Gorongosa

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Allgemeines

Mosambik ist ein vom langen Bürgerkrieg ausgeblutetes Land. Endlose feinsandige Strände und intakte Korallenriffe sind die Anziehungspunkte. An der Küste entwickelt sich der Tourismus. Noch ist Mosambik ein vom Massentourismus verschontes Reiseziel.  Die Infrastruktur, Strassen und Brücken wird ständig verbessert.

Der Park
Gorongosa war vor dem Bürgerkrieg die Perle unter den Nationalparks im südlichen Afrika. 1983 wurde der Park aufgrund der Kriegshandlungen geschlossen. Am Ende des Bürgerkrieges war der Park vermint, leergeschossen, alle Gebäude zerstört und keinerlei Infrastruktur vorhanden. Mit kräftiger EU-Finanzunterstützung begann 1995 die Reanimierung des Parks. Zuerst wurde der Park von Landminen geräumt, zerstörte Zäume wieder hergestellt und Wildhüter in Südafrika ausgebildet. Viele Tiere besonders aus dem südafrikanischen “Krüger Park” fanden in Gorongosa eine  neue Heimat.  Bereits 1921 haben die Portugiesen ein 1000 qkm großes Wildschutzgebiet eingerichtet.

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Vierzehn Jahre später erfolgte die Erweiterung auf 3.200 qkm. 1960 wurde der Gorongosa National Park deklariert. 1967 wurde der Park auf 5.300 qkm erweitert. Nach amtlichen Angaben ist der Park heute 3.770 qkm groß. Gorongosa war berühmt für seine Löwen, die sich am Besuchercamp “Casa das Leos” (Haus der Löwen) aufhielten. Der Park ist ganzjährig geöffnet, sollte aber nur in den trockenen Monaten von Mai bis November besucht werden. Die beste Besuchszeit sind die Monate August und September. Der Park wird durch Flüsse gut bewässert. In der Regenzeit überfluten der Rio Urema und der Rio Pungue weite Gebiete. Die Anreise zum Park erfolgt über die EN 1 zwischen Inchope und Gorongosa. Zweiundvierzig Kilometer nördlich von Inchope, oder 32 Kilometer südlich von Gorongosa ist die Abzweigung zum Park. Nach rund sieben Kilometern wird das Eingangstor zum Park erreicht. Bis zum Chitengo Camp mit der Parkverwaltung sind es achtzehn Kilometer. Es gibt nur diese eine Zufahrt zum Park.  Im Camp können renovierte Bungalows gemietet werden.  Camping ist auch möglich. Alles, auch Trinkwasser muss mitgebracht werden. Es gibt keinerlei Versorgungsmöglichkeit. Kein Benzin oder Diesel. Wer keinen Massentourismus und einem “Disneyland-Park” wie den Krüger Park in Südafrika nicht möchte, für den ist Gorongosa genau richtig. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man allein den Park durchstreifen.

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Flora und Fauna:
Der Park ist landschaftlich sehr reizvoll. da es nur wenige Elefanten gibt ist die Vegetation völlig intakt. In den Monaten Mai bis Juli ist das Gras sehr hoch und die Sicht eingeschränkt. Der Tierbestand ist klein. Sicherlich wird es noch zwanzig Jahre dauern bis Gorongosa die einstige Tierfülle hat. Über fünfhundert Vogelarten sind im Park beheimatet.

Die häufigsten Großtiere:
Sehr wenige Großtiere, Elefanten, Flußpferde und Büffel haben den Bürgerkrieg überlebt. Aufstockung erfolgte aus anderen Regionen besonders dem Krüger Park in Südafrika. Sie sind sehr scheu und nicht an Autos gewöhnt, da es kaum Besucher gibt. Mit Geduld und Ausdauer können Büffel und Elefanten gesichtet werden. Flußpferde, Löwen, Zebras und Gnus sowie verschiedene Antilopenarten sind vorhanden. Sehr gut scheint sich die Population von Säbelantilopen zu entwickeln. Nashörner gibt es nicht. Ob es Leoparden und Geparde gibt ist eher unwahrscheinlich.
Gorongosa ist nichts für einen Tag, aber ein echtes Abenteuer.

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Sunset am Rio Urema

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Löwin im Ried

Übersicht Afrikas Nationalparks

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Säbelantilopen

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Elefantenbulle im Marschland