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Sigurd Treske
2005 - 2012

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Samburus Leoparden - Samburu National Reservat - Kenya

Auch wenn es immer wieder geschrieben wird, Samburu ist kein National Park. Zwischen einem National Park und einem National Reservat gibt es gravierende Unterschiede. Samburu als National Park ist genauso falsch wie die 4x4 Safarifahrzeuge als Jeeps zu bezeichnen. In Kenya gibt es keine Jeeps als Safarifahrzeuge. So fangen Ungenauigkeiten an. Ist vielleicht auch nicht so wichtig, ob man auf der rechten oder linken Straßenseite fährt - kommt nur darauf an wo?

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John, unser langjähriger erfahrener Scout und Fahrer ist die wichtigste Person. Er hat diverse Jahre in verschiedenen Tierschutzprojekten gearbeitet. Von ihm habe ich in den Jahren viel über die Verhaltensweisen des Wildes gelernt. Aus den Warnrufen der Vögel. Den Lauten der Antilopen und ihrem Verhalten wenn sie vor Jägern warnen. Auch das Spurenlesen. Aus den prints ist viel erkennbar und hilft bei der Suche nach bestimmten Tierarten.
Für save-the-grevyzenra sind wir jedes Jahr in Samburu und Buffalo Springs.

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Eine Karte mit den Leopardenrevieren ist auf der letzten Seite. Leoparden sind sehr reviertreu. Sie verlassen ihr einmal gewähltes oder erobertes Revier nur aus schwerwiegenden Gründen.

Danksagung:
An den Senior Game Warden Gabriel Kerense Lepariyo, Samburu National Reserve, für die freundliche Unterstützung.

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Samburus und Buffalo Springs Lebensader ist der Fluß Ewsaso Ngiro.  Für mehrere Wochen im Jahr trocknet er aus, dann ist der kleine Isiolo River, der seine Quelle in Buffalo Springs hat, die einzige Trinkmöglichkeit für das Wild. Ganz im Norden von Samburu hat die Sopa Lodge ein Wasserloch. Larsens Camp hat ebenfalls ein Wasserloch.

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Wie fast immer John hat ihn im dichten Buschwerk entdeckt. Ich kann auch mit dem Fernglas nichts entdecken. Hin und wieder bewegen sich ein paar Blätter. Es ist kurz vor 16:00 Uhr. Ein schlechter Zeitpunkt für Leopardensichtungen. Bei den Big Cats, besonders Leoparden, ist Geduld der Erfolgsfaktor. Wir stehen gut beschattet unter den hohen Uferbäumen und warten - und warten. Dann nach über einer Stunde kommt er langsam sehr langsam hervor. Im Gras, dicht bei unserem Fahrzeug liegen noch Reste seiner letzten Beute. Offensichtlich treibt ihn der “kleine Hunger”. Sein Revier ist östlich der Samburu Game Lodge, auf beiden Flußseiten, damit auch in der Buffalo Springs Game Reserve.  Bei  niedrigem Wasserstand durchquert er den Fluß häufiger. Besonders wasserscheu scheint er nicht zu sein, denn er wurde schon schwimmend gesehen.

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Auch er hat sein Revier am Fluß, aber weiter westlich. Auch er ist ein “Grenzgänger” wechselt von Samburu nach
Buffalo Springs. Nachts, oder in den frühen Morgenstunden benutzt er die Brücke. Bei sehr niedrigem Pegel im Fluß keuzt er diesen in unmittelbarer Nähe der Samburu Game Lodge. Was dann immer zu einem fürchterlichen Geschrei führt wenn er bemerkt wird. Die Reviere der beiden Leoparden überschneiden sich. Wir haben uns beim Senior Game Warden erkundigt. Über Probleme zwischen den Leoparden gibt es keine Erkenntnisse.

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Das ist unser Freund Chui. Zu ihm haben wir in zwei Wochen eine fast versöhnliche Beziehung aufgebaut. Sein Revier scheint das größte in Samburu zu sein. Er lebt am Berghang, dort wo riesige Felsen abgestürzt sind. Jeden zweiten oder dritten Tag läuft er zum Fluß um zu trinken. Sein Weg führt durch das Revier eines weiteren Leoparden. Zum Glück ist die Piste am Berghang für Safaribusse kaum befahrbar. Wenn er vom Fluß kommt kann man fast die Uhr nach ihm stellen. 6:30 Uhr - plus minus 10 Minuten.

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