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zambia

Sigi und die Elefanten am Lower Zambezi - Zambia

Offensichtlich bemerkt er mich erst jetzt. Er zeigt keinerlei aggressive Verhaltensweisen. Doch plötzlich ohne jede Vorwarnung greift er an.
Ich fühle wie sein rechter Stoßzahn mich neben der Wirbelsäule durchbohrt. Ich spüre keinen Schmerz. Laufe weiter, komme aber nicht mehr von der Stelle. Meine Füße berühren nicht mehr den Boden. Der Elefant hat mich angehoben.  Aus meinem Bauch unterhalb des Rippenbogens ragt der Stoßzahn aus mir heraus. Kein Blut keine Fleischfetzen – nur der Stoßzahn.
Er schleudert mich weg. Mehrere Meter weit haut es mich in den Staub.
Dann wache ich auf.
Nur ein Traum. So aber könnte es passieren, deshalb rate ich sehr dringend davon ab sich Elefanten zu Fuß zu nähern. Selbst die friedlichsten Elefanten Afrikas im Samburu National Reservat werden auf einen Fußgänger ggf. völlig anders reagieren als auf Fahrzeuge die sie seit Jahrzehnten kennen und wissen, dass keine Gefahr von ihnen droht. Und nicht vergessen, Elefanten sind schneller als wir.

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Wir sind bei der „Conservation Lower Zambezi“ einer „Non profit organization“ in Zambia.
Die Organisation betreut ein riesiger Gebiet von 6.400 Quadratkilometern. Es werden keine Gäste/Besucher aufgenommen.
Wir durften einige Tage in dem Basis Camp direkt am Zambezi Fluss sein. Ganz besonders herzlich bedanke ich mich bei Kerri Rademeyer der Base Camp Managerin für ihre Hilfsbereitschaft, Unterstützung und Gastfreundschaft. Wer etwas mehr über diese Organisation wissen möchte:
http://www.conservationlowerzambezi.net/

Ergeben sich Fotos, Mensch und Elefant zufällig, oder kann man sie planen?
Zunächst muß die ideale Region ausgewählt werden. Ein Gebiet frei von Wilderei. Ideal sind Elefantenbullen. Schon aufgrund ihrer Größe und Stärke, und das wissen sie, sind sie weniger scheu oder aggressiv.
Unabdingbare Voraussetzung ist die Übersichtlichkeit des Geländes. Hier am Zambezi ideal. Große Bäume, freie Flächen, keine Büsche und Sträucher, kein hohes Gras. In dem offenen Gelände gibt es kein Löwenrisiko und um die Mittagszeit sind die Löwen ohnehin inaktiv.
Auch die Jahreszeit ist ideal. Die großen Bäume werfen ihre Blüten ab. Auf diese Leckerbissen haben sich einige Elefantenbullen spezialisiert.
Unseren Geländewagen haben wir weitab geparkt.
Heute sind drei Bullen in Sichtweite. Nun geht es darum herauszufinden, wer ist der Geduldigste und Friedlichste. Uli muss sich nun genau an meine Anweisungen halten, damit er wenn ich seitlich flüchte nicht in der direkten Richtung zum Elefanten steht.

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Teils durch einen großen Termitenhügel verdeckt ein sehr großer Bulle. Er hat mich längst bemerkt. Nun beginnt der Nervenkitzel.

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Er kommt ohne Hast hervor. Stehen bleiben und abwarten.

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