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Tarangire National Park

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Allgemeines

Tanzania ist neben Kenya das klassische Safariland. Leider beherrscht auch das “Japansyndrom” (drei Parks in drei Tagen) den Safaritourismus in Ostafarika. Wer einen Park wirklich erleben will, sollte mindestens drei volle Tage (besser fünf Tage) in einem Park sein. Das kurze “Durchfahren” bringt nichts. Auch sind wie üblich zwei Stunden Pirschfahrten am Vormittag und Nachmittag nicht ausreichend.

Der Park
Der Park hat ungefähr die Größe des Landes Luxemburg. Der Park wurde 1970 gegründet. Der Tarangire National Park ist der schönste oder einer der schönsten Parks Tanzanias. Die Landschaft ist lieblich und sehr abwechslungsreich. Das Herz des Parks ist der Tarangire-River der sich von Süd nach Nord durch den Park schlängelt. In Abhängigkeit von den Regenfällen wird sein Bett bis zu 5.000 Meter breit, dann überflutet er riesige Flächen. Im Süden gibt es ganzjährige große Sumpfflächen die nicht vom Tarangire-River gespeist werden.. Der Norden ist weitaus trockener. Tarangires Wahrzeichen sind die im Norden häufigen riesigen Baobas.  Die Baobabs sind Individualisten. Jeder Baum sieht anders aus. Der Park ist Teil des Tarangire-Ökosystems. Zu diesem Ökosystem gehören die östlichen Game Controlled Areas “Lolkisale”, “Simanjiro” sowie die südlich angrenzende Mkungonero Game Controlled Area und die riesige Masai Trockensavanne.
Wie in der Serengeti und Masai Mara gibt es im Tarangire Ökosystem Migrationsbewegungen des Wildes. Die Migrationsbewegung aus dem Umland in den Park beginnt im Juli. Die Monate September/Oktober sind der Höhepunkt. Ab Dezember bringen die Gnus und Zebras ihre Jungen zur Welt. Mit Beginn des neuen Jahres wandern die Herden nach Osten und Süden aus dem Park.
Die beste Besuchszeit sind die Monate August bis Januar. Ständig im Park bleiben, Impalas, Büffel, Oryantilopen und Giraffen sowie die Fleischfresser wie Löwen, Lepoarden und Hyänen. Ein besonderes Ereignis ist die Rückkehr der Zebraherden, in schier endlosen Reihen.

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Die häufigsten Großtiere:
Über 4.000 Elefanten leben im Park. Große Büffelherden in allen Parkregionen. An den Rändern des Silale und Gursi Sumpfes, der Gursi Sumpf kann auf einer Piste umrundet werden, sind die Chancen sehr hoch Löwen mit einem gerissenen Büffel zu finden.  Leoparden sind in Tarangire relativ häufig. Geparde extrem selten. Im Park gibt es mehrere Campingplätze. Dort zu campen - mitten im Busch - ist ein ganz besonderes Erlebnis.  Traumhaft schön gelegen ist die Luxuslodge “Tarangire Sopa Lodge”. “Sopa” ist der Garant für absolute Spitzenklasse. Ein Luxus Zeltkamp ist das “Swala Tended Camp”. Alles erste Sahne. Tarangire ist, in Abhängigkeit von der Jahreszeit, mäßig bis sehr stark Tsetsefliegen verseucht.

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Wer so nah an Elefanten heran fährt, sollte die nötige Erfahrung haben und mit den Verhaltensweisen der Elefanten vertraut sein, sonst kann das sehr schnell ins Blech und die Hose gehen. Besonders kritisch können Elefantenkühe mit Jungen sein

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Der Autor: Doch Vorsicht hinter dem Baum könnte ein Löwe liegen und auf ein Frühstück warten

Am Rand des Silale-Sumpfes. Löwin mit Jungen am Riss. Was man sieht ist meist nicht alles, deshalb ist Vorsicht geboten. Zwei Löwinnen liegen vesteckt im hohen Gras

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Kerstin - Dinner in der exklusiven Tarangire Sopa Lodge

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Löwenbaby - Gursi-Schwamp. Die Mutter ist in der Nähe im Gras versteckt

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Gefleckte Hyäne wartet in der Nähe

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Die Mutter und ihre Schwester, zwei sehr erfolgreiche Jägerinnen. Am Nachmittag hatten sie eine Büffelkuh und das Kalb gerissen

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Bei Löwen die absolute “Wohlfühlposition”. Der Bauch ist voll mit mit saftigem Büffelfleisch. Ganz in der Nähe frisches Wasser getrunken. Es ist später Nachmittag. Nicht mehr zu warm und keine Fliegen. Weit und breit keine stinkenden Blechkisten. Nun ein kleines Verdauungsschläfchen. So macht das Leben Freude.

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Luxus - Zeltcamp.
Das Swala Camp liegt im südwestlichen Teil des Tarangire Nationalparks am Rande des Gursi-Sumpfes unter großen Schirmakazien, knapp 70 Kilometer vom Parkeingang entfernt. Neun Zelte (maximal 18 Gäste) alle mit Blick nach Osten auf die Sumpfebene und die Wasserstelle. Die Zelte stehen auf erhöhten Plattformen. Das Camp wird regelmäßig vom Impalas besucht die nahe an die Zelte kommen. Da nichts eingezäumt ist ziehen Wildtiere wie Elefanten und Löwen durch das Camp. Wenn der Sumpf austrocknet ist die Wasserstelle des Camps, im weiten 

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Umkreis die einzige Trinkmöglichkeit.für das Wild. Die Wasserstelle wird fast rund um die Uhr von Elefanten besetzt, die zwar alle Grasfresser trinken lassen. Aber nicht die Löwen.Diese trinken dann aus der Vogeltränke vor dem Speisezelt. Dieser Teil des Tarangire National Parks ist saisonal unterschiedlich stark von Tsetsefliegen verseucht. Im Camp konnten wir aber keine Fliegen  feststellen. Das liegt daran, dass keine Büsche vorhanden sind und das Gelände offen ist. “Swala” ist im Busch Luxus pur. Die Gäste sind überwiegend Amerikaner.

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