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berichte

Danksagung:
An den Senior Game Warden Gabriel Kerense Lepariyo, Samburu National Reserve, für die freundliche Unterstützung.

An John, unseren langjährigen Scout und Fahrer.

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Die Tour erfolgte im Auftrag von:
save-the-grevyzebra.org

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Touch the lepard - Buffalo Springs und Samburu National Reserve  - Kenya

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Ist er nicht traumhaft schön - dieser ca. sechsjährige Leopardenmann? Er scheint es zu wissen. Wie ein Hollywood-Star präsentiert er sich auf einem riesigen umgestürzten Baum. Doch bis es soweit war.... fangen wir also von vorn an.
Unser Quartier ist die Samburu Serena Lodge, die auf der südlichen Flußseite in der Buffalo Springs National Reserve liegt
(insofern ist der Name irreführend). Kurz vor der Lodge hören wir vom Gelände der Lodge die lauten Stimmen von Touris. Soweit wir heraushören können, überquert ein Leopard den Fluß. Wir fahren zur Brücke zurück und sehen ihn gerade noch auf der Samuru Flußseite im Unterholz verschwinden. Der Fluß ist zwar breit aber flach. Ungefähr nur 30 bis 60 cm tief. Später sehen wir, dass er nicht den Fluss überquert hat, sondern bereits auf der anderen unserer Seite war.

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Wir suchen intensiv nach ihm. Die Sonne ist bereist untergegangen. Das Licht wird immer schwacher. Dann plötzlich ist er direkt vor uns auf der Piste. Verlässt diese nach einigen Metern und verschwindet im dichten Uferwald. Ihn jetzt zu finden ist schwierig. Doch das Glück ist mit uns.

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Auf einer kleinen Lichtung entdecken wir ihn. Es sitzt dort und putzt sich ausführlich.

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Es ist schwierig ihn nicht zu verlieren. Wir müssen Hindernissen ausweichen und große Bögen fahren. Da er die Richtung nicht wechselt, stossen wir immer wieder auf ihn. Wir stehen im Auto und können John (unseren Scout/Fahrer) in dem Durcheinander von umgestürzten Bäumen und Büschen dirigieren. Zum Glück bewegt er sich ohne Hast und bleibt häufiger stehen, als wolle der sich vergewissern, ob wir noch da sind. Doch dann gibt es für uns kein Weiterkommen mehr. Ein riesiger umgestürzter Baum und der dichte Busch sind das Ende.

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Lieber Gott,, lass ihn auf den umgefallenen Baum klettern, sonst haben wir ihn verloren. Ein Weiterkommen ist unmöglich.
Und dann, unser Adrenalinspiegel steht auf Sturmflut, springt er auf den Baum.

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Wir haben nur noch zehn bis fünfzehn Minuten, dann reicht das Licht nicht mehr. Den ISO-Wert der Kamera haben wir auf 800 erhöht und die Auflösung auf 1600x1200 reduziert. Wir müssen zwischen den Baum und den großen Ast (rechts im Foto). Dann haben wir ihn auf Augenhöhe. Ein gewagtes Unternehmen. Tief in uns schlummert noch etwas vom urzeitlichen Jäger. In solchen Momenten besiegt der Jäger, nicht töten - im Bild festhalten, die Vernunft.

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