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Dieses Schild stammt noch aus der Zeit des Mandatsgebietes.

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Wüstenelefant und Oryx im trockenen Uniab River.
Hier in der Namib gibt es sogar Löwen und Leoparden.

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Die Biologin Blythe Loutit - Ein Leben für die Desert-Rhinos

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Die in der Kunene Region/Damaraland Namibias lebende Unterart Diceros bicornis bicornis,  das Damaraland Rhino oder Wüstennashorn ist heute in freier Wildbahn nicht mehr vom Aussterben bedroht. Sie wurden gnadenlos getötet. Die südafrikanische Armee jagte sie sogar mit Hubschraubern. Die Damaras töteten sie nicht wegen des Horns, sondern um das Fleisch der Tiere zu essen.

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Sie galten als ausgestorben. Nördlich von Etosha, war die gesamte Kunene Region viele Jahre Sperrgebiet. Ende der achtziger Jahre wurde intensiv nach ihnen gesucht. Es grenzte an ein Wunder, ungefähr zwanzig Tiere hatten das Gemetzel überlebt.
Dann nahm sich die Biologin Blythe Loutit, Gründungsmitglied des „Save the Rhino Tust“ der Tiere an. Blythe Loutit war dort fünfundzwanzig Jahre tätig. Ihr großartiger Erfolg erklärt sich durch ihre Tätigkeit vor Ort. Von ihrem Basislager aus koordiniert sie die Einsatzteams. Eigentlich kümmert sie sich um alles. Teil des Erfolges ist die Einbeziehung der dort lebenden Menschen, der ständige Kontakt zu ihnen. Die Wilderei wurde eingestellt.

150 Spitzmaulnashörner leben wieder im Damaraland. Ende der achtziger Jahre waren es knapp 20 Tiere.
Die Erfolgsstory einer Frau die sich selbstlos, 24 Stunden am Tag unter schwierigen Bedingungen in der Wüste für die Rhinos einsetzte. Viel zu früh, im Alter von 64 Jahren starb
Blythe Loutit am 15. Juni 2005. Sie wurde dort begraben wo sie für die Rhinos gelebt hatte. Ihr Mann hat ihre Aufgaben übernommen.
Die Ranger benutzen überwiegend keine Fahrzeuge sondern Kamele. Die Tritte der Kamele schädigen den Boden nicht und sind nach wenigen Wochen verschwunden. Fahrzeugspuren sind über Jahre zu sehen und schädigen dieses hochsensible Ökosystem. Überwacht wird ein 25.000 Quadratkilometer großes Gebiet. Alle Beobachtungen wie Aussehen und Verhalten der Tiere werden notiert und später wissenschaftlich ausgewertet. Für jedes Foto, das die Ranger von einem Nashorn machen, erhalten sie einen Bonus
Eine erstaunliche Erfolgsgeschichte - mitten aus Afrika.

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Namibia, hatten wir nicht eingeplant. Wir sind im ehemaligen Gemsbok National Park in Botswanas. Als sich heftige Unwetter ankünden. Staubstürme machen das Fahren fast unmöglich. Immer wieder müssen wir anhalten, da die Sicht gleich Null ist. Ende Oktober ist die Zeit des Überganges vom Winter in den Frühling mit den ersten Regenfällen. Gewaltige Gewitterwolken ziehen über die Kalahari und kurzzeitig regnet es heftig. Doch es kommt noch schlimmer. Im trockenen Flussbett des Nossob überrascht uns ein Gewitter. Unglaublich, Tischtennisball großer Hagel prasselt einige Minuten auf unser Fahrzeug. Wir beschließen, da das Wetter schlechter wird nach Namibia zu fahren. Von Freunden haben wir von der großartigen, erfolgreichen Arbeit der Bioligin Blythe Loutit im Damaraland gehört.

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